Archive for the ‘Tag für Tag’ Category

Giny…


2013
10.15

Gestern ist unsere kleine Giny über die Regenbogenbrücke gegangen. Nach kurzer Krankheit ist sie friedlich in Herrchens Armen eingeschlafen. Sie ist fast 12 Jahre alt geworden.

Wir vermissen dich, du kleine Bellmaus.

World Vaping Day – Welt Dampfer Tag


2012
03.22

In diesem Jahr wird der erste World Vaping Day gefeiert. Ob er viel Beachtung finden wird? Bei den Dampfern sicherlich – bei der übrigen Bevölkerung wohl eher weniger. Gleichzeitig ist heute auch der internationale Weltwassertag und der deutsche Tag der Kriminalitätsopfer – hat mir wikipedia verraten.

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Und auch wenn diesen Tag kaum jemand kennt – die e-Zigarette ist in aller Munde. Die Presse überschlägt sich mit copy/paste Beiträgen, die nicht nur negativ, sondern auch sachlich falsch sind. Recherche gehört dieser Tage wohl nicht zum Handwerk der Journalisten.

Wer sich über die e-Zigarette informieren möchte, findet eine Flut gut recherchierter Seiten im Netz. Hier nur eine kleine, unvollständige Auswahl:

Und so werde ich heute, wie an jedem anderen Tag, fröhlich dampfen. Ich werde mich daran erfreuen, dass meine Wohnung nicht mehr stinkt, und dass meine Katzen nicht mehr fluchtartig meinen Schoß verlassen, weil mir nach Nikotin ist. Ich werde den Geschmack von Longan und Waldmeister genießen und von einem freien und demokratischen Deutschland träumen.

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Hier geht es zu anderen Dampferblogs:

Mut zur Wut


2012
01.17

Es wird Zeit endlich Klartext zu reden, zu dieser beispielslosen Negativ-Kampagne gegen die elektrische Zigarette. Es reicht jetzt, es ist genug.

Ich dampfe weiter


2011
12.18

…trotz der negativen Meldungen in den Medien.
In NRW schlagen grade die Wellen hoch, weil Gesundheitsministerin Steffens die E-Zigarette verbieten will.

Theoretisch müsste sie mit den gleichen Argumenten auch die Tabakzigaretten verbieten. Warum tut sie es nicht?

Keine Ahnung, das weiß ich nicht. Aber was ich weiß:

Die Dame hat keine Ahnung wovon sie redet. Sich zuerst umfassend zu informieren, scheint ihre Art nicht zu sein. Oder sie weiß, was sie für einen Unsinn verzapft und hat ganz andere Gründe als die Gesundheit der Menschen zu schützen.

These:
Es geht ums Geld. Tabakkonzerne und die Finanzminister fürchten Einbrüche bei Umsätzen und Steuereinnahmen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian von Stetten, sagte der Zeitung: „Wir brauchen eine umfangreiche Steuervereinfachung. Die Steuerausfälle sollten teilweise durch eine moderate Anhebung der Tabaksteuer ausgeglichen werden.“ Der Marktführer in der Zigarettenbranche in Deutschland, Philip Morris, zeigte sich offen für die Steuerpläne.
Quelle

Die Tabaksteuer ist nach der Mineralölsteuer die ertragreichste Verbrauchsteuer. 2010 nahm der Bund fast 13,5 Mrd. Euro durch die Tabaksteuer ein. Die über die Zigarette ca. 12 Mrd. Euro erzielte Steuer macht den Hauptanteil bei den Tabaksteuereinnahmen aus – rund 90%.
Quelle

Der Steueranteil einer Schachtel Zigaretten liegt bei 73%.
Quelle

Rechnung:
2,80 € pro Packung x 365 Tage im Jahr = 1022 € weniger Steuereinnahmen pro Ex-Raucher

Bei 500.000 Dampfern macht das schon 511.000.000 €

Wenn eine Million Menschen auf die e-Ziggi umsteigen sind das stolze 1.022.000.000 € – über eine Milliarde, die an Steuereinnahmen fehlen.

Der einfachste Weg wäre, eine Steuer auf nikotinhaltige Liquids zu erheben – die Tabaksteuer in eine Nikotinsteuer umzuwandeln. Da hätte auch kein Dampfer was gegen. Denn uns geht es in erster Linie um den Gewinn an Gesundheit und Lebensfreude, nicht ums Geld.

Blöderweise dauert so ein Verfahren ziemlich lange, weil umfangreiche Gesetzesänderungen nötig sind. Also werden die Dampfer mal eben im Schnellschussverfahren zurück zu den viel schädlicheren Zigaretten getrieben – oder in Illegalität gedrängt.
Dass damit auch Existenzen auf dem Spiel stehen, es wieder mehr Arbeitslose gibt, scheint nicht zu interessieren.

Sehr gute Informationen und Richtigstellung der falschen Fakten:

Ein offener Brief an die Presse, an Frau Dr. Pötschke-Langer und an Frau Ministerin Steffens:
Teil 1 Teil 2

Wer weitere Informationen sucht, ist im Dampfertreff gut aufgehoben.

Update


2011
09.05

Lange Zeit habe ich nichts geschrieben, dabei ist doch so viel passiert. Mittlerweile bin ich nach Dortmund umgezogen und wohne mit meinen beiden Katzen in einer schönen Wohnung. Die Hunde sind nach der Trennung bei meinem Ex geblieben, der auch umgezogen ist und einen Garten hat.

Mir geht es richtig gut, auch wenn ich immer noch nicht mit der Einrichtung der Wohnung fertig bin. Aber das wird in den nächsten Wochen schon werden. Einen neuen Freundeskreis habe ich auch schon gefunden und bin kein Stubenhocker mehr. Ein ganz neues Lebensgefühl.

Am 5.8. habe ich aufgehört zu rauchen – jetzt dampfe ich mit einer elektrischen „Zigarette“. Meiner Lunge geht es deutlich besser, ich kann wieder Treppensteigen ohne zu keuchen und die Wohnung stinkt nicht mehr.

postend

For a long time I haven’t been writig, although a lot has happened. In the meantime I moved to Dortmund and live in a nice flat with my two cats. The dogs stayed with my ex, who moved as well an has a garden.

I am feeling really well, even though arranging and furnishing my flat isn’t done yet. But it will be within the next few weeks. I have already met new friends and I’m not a couch-potatoe anymore. A completely new lifestyle.

On August 5th I stopped smoking – I am now vaping with my electronic „cigarette“. My lungs are feeling a lot better, I can climb the stairs without panting and the flat doesn’t stink anymore.

Gans mit Tomatensoße – Goose with tomatoe sauce


2010
12.07

Bei Nachbars Gänsen gab es heute etwas Leckeres zu essen. Vielleicht Nudeln mit Tomatensoße? Auf jeden Fall haben sich die weißen Gänse gut eingeferkelt.

Gaense mit Tomatensoße - Geese with tomatoe sauce

Gaense mit Tomatensoße - Geese with tomatoe sauce

Gans mit Tomatensoße - Goose with tomatoe sauce

Neighbour’s geese had something delicious to eat today. Maybe noodles with tomatoe sauce? What ever it was, they made a real mess of themselvers.

Outbreak – es rockt


2010
05.16

Gestern Abend war ich mit einer Freundin im Kubus in Müden, um dort eine Rock und Folkrock Gruppe zu hören. Das Ambiente im großen Saal ist offen, freundlich und (ja, ich war lange nicht weg) rauchfrei. Wäre die Nebelmaschine aus geblieben, hätte man das auch genießen können.

Die Preise im Kubus sind erfreulich normal – alkoholfreie Getränke 1,50, Longdrinks 2,50), das Personal super freundlich und zuvorkommend. Die Toiletten sehr sauber! Für den kleinen Hunger zwischendurch steht vor der Halle ein Imbisswagen.

Wir waren sehr früh dort (Einlass ab 20:00) und es war leer. Die Musik, die der DJ auflegte, war klasse – ein bunter Mix aus gut tanzbaren 70er und 80er Mucke. Das Publikum war sehr gemischt – von 10 bis 60 war alles dabei. Was uns, ehrlich gesagt schon ein wenig verwunderte. Auch gegen halb zehn war es ncith viel voller geworden und so begann die Vorgruppe vor einem fast leeren Saal zu spielen.

Outbreak, drei 13- und 14jährige Jungs, haben mit gutem altem Hardrock den Saal richtig gerockt. Zugegeben, bei Teenspirit von Nirvana fehlte ein bisschen Stimme und hier und da war mal ein falscher Ton, aber die Jungs werden ja älter. Das Publikum tanzte auf der Stelle, war (zu Recht) nicht sparsam mit dem Applaus und nicht nur die Eltern der Jungs waren begeistert. Drei junge Musiker, die sich die Seele aus dem Leib spielten, denen man den Spaß an der Musik und am Auftreten ansah – und wo der Funke übersprang.

Zwei selbstgeschriebene Songs hatten die Jungs auch mitgebracht. Besonders „Day by Day“ ist genial und hat mich ehrlich beeindruckt. Ich hoffe, dass es mindestens den Text, vielleicht aber auch den ganzen Song bald zum downloaden auf ihrer Seite gibt. Die drei haben meine Welt wieder gerade gerückt. Solange es noch Rocker in dem Alter gibt, ist nicht alles verloren.
Und wenn ich jünger wäre…. der Bassist ist schon cool 😉

Nach einer kurzen Pause traten dann Meyer auf, die Band, für die wir eigentlich gekommen waren. Recht lustlos und ohne Elan fingen sie an zu spielen. Zumindest der Bassist hatte in guter Alter rockermanier vorher gut getankt, der Rest vermutlich auch. Schiefe Töne von Bass und Gitarre, der Drummer hielt den Rhythmus nicht und der Sänger lallte lieblos ins Mikro. Von dem zweistündigen Auftritt haben wir die erste halbe Stunde durchgehalten, zum Schluss in der integrierten Raucherkneipe, da war es wenigstens nicht so laut.

Aber dann war auch gut und wir sind lieber gegangen, als uns das noch noch länger anzutun. Dank Outbreak hat sich der Abend aber gelohnt – und wenn die Jungs wieder irgendwo spielen, dann hör ich sie mir an.