Das Buch – The Book

27.10.
2010

Bevor ich morgen anfange, mich meinem Buch zu widmen, hier ein Foto wie es neu und jungfräulich aussieht. Meine Gedanken sind noch etwas wirr, aber nehmen langsam Gestalt an. Ich weiß schon, welche Farben ich nehmen werde – muss aber erst noch nach Stiften suchen. So schöne Kreiden wie Tam habe ich nicht, aber Buntstiffte und Wasserfarben werden reichen.

journal

Before I will start on my journal tomorrow, here a photo of it looking new and clean. My thoughts are still a bit confused, but they are slowly starting to take form. I already know, which colours I will use – but I have to rummage around for pencils. I don’t have such beautifuls crayons like Tam, but normal crayons and watercolours will do.

Kunst, Herz und Heilung

20.10.
2010

Am Montag begann der kostenlose online Workshop „Art, Heart & Healing“ – und ich bin dabei und erstarre in Ehrfurcht vor dem wunderschönen, nagelneuen und LEEREM Buch. Aber die Videos vom Tammy machen Mut, weil sie zeigt, dass alles okay ist, auch Fehler. Sie machen das Gesamtkunstwerk nur schöner.

willowing.ning.com

On Monday the online workshop „Art, Heart & Healing“ startet – and I am taking part, but I am awestruck by my beautiful, brandnew and BLANK journal. But Tammy’s videos are so encouraging, because she shows, that everything is okay, even mistakes. They just add beauty to the whole thing.

Frische Tapete im Blog

10.10.
2010

Tadaaaa *tusch*

Hier ist nun mein neues Design, was schon laaange überfällig war. Funktionieren müsste auch alles wieder, falls nicht, schreib nen Kommentar oder schick mir ne Mail.

Kreativität neu entdecken

08.10.
2010

Lang, lang ist es her, dass ich hier etwas gezeigt habe, was ich gemacht habe. Darum gibt es jetzt ein Update der letzten Wochen und Monate.

Ende Juni ist mein Feather-and-Fan Tuch fertig geworden. Die Anleitung gibt es kostenlos bei ravelry. Ich habe es aus Sockenwolle gestrickt. Und so sieht das Tuch aus:

feather_fan_01

feather_fan_02

In der Klinik habe ich endlich einmal Seidenmalerei ausprobiert. Das wollte ich schon lange machen, aber die Anschaffungskosten, die Kosten für einen Kurs und meine Trägheit haben mich bislang daran gehindert. Dies ist mein erster Schal, er heißt „Stockrosen im Rosengarten“:

Seidenschal - Stockrosen im Rosengarten

Als nächstes habe ich ein Altar-, Karten- und Runenlegetuch selbst entworfen und gemalt. Das war schon etwas anspruchsvoller, aber eine sehr meditative Arbeit. Es ist das Elemente-Tuch der Erkenntnis:

Seidenmalerei - Elemente-Tuch der Erkenntnis

Und natürlich habe ich in der Klinik auch gestrickt. Aus einem wunderschönen Evilla-Artyarn von Wolle-Heidi ist das Tuch Far-away-so-close entstanden. Die Anleitung habe ich bei ravelry gekauft. Obwohl es reine Wolle ist, kratzt das Tuch überhaupt nicht und natürlich wärmt es wunderbar.

Stricktuch - Far_away_so_close

Aktuell habe ich eine Strickjacke auf den Nadeln: Touch of Vanity von Birgit Freyer / Die WollLust. Ich stricke sie Zauberball-Wolle „Gebrannte Mandeln“.

WollLust-Jacke - Touch of Vanity

Ja, doch – ich war recht fleißig – kein Wunder, dass ich für den PC und das Blog keine Zeit fand. 😉

Outbreak – es rockt

16.05.
2010

Gestern Abend war ich mit einer Freundin im Kubus in Müden, um dort eine Rock und Folkrock Gruppe zu hören. Das Ambiente im großen Saal ist offen, freundlich und (ja, ich war lange nicht weg) rauchfrei. Wäre die Nebelmaschine aus geblieben, hätte man das auch genießen können.

Die Preise im Kubus sind erfreulich normal – alkoholfreie Getränke 1,50, Longdrinks 2,50), das Personal super freundlich und zuvorkommend. Die Toiletten sehr sauber! Für den kleinen Hunger zwischendurch steht vor der Halle ein Imbisswagen.

Wir waren sehr früh dort (Einlass ab 20:00) und es war leer. Die Musik, die der DJ auflegte, war klasse – ein bunter Mix aus gut tanzbaren 70er und 80er Mucke. Das Publikum war sehr gemischt – von 10 bis 60 war alles dabei. Was uns, ehrlich gesagt schon ein wenig verwunderte. Auch gegen halb zehn war es ncith viel voller geworden und so begann die Vorgruppe vor einem fast leeren Saal zu spielen.

Outbreak, drei 13- und 14jährige Jungs, haben mit gutem altem Hardrock den Saal richtig gerockt. Zugegeben, bei Teenspirit von Nirvana fehlte ein bisschen Stimme und hier und da war mal ein falscher Ton, aber die Jungs werden ja älter. Das Publikum tanzte auf der Stelle, war (zu Recht) nicht sparsam mit dem Applaus und nicht nur die Eltern der Jungs waren begeistert. Drei junge Musiker, die sich die Seele aus dem Leib spielten, denen man den Spaß an der Musik und am Auftreten ansah – und wo der Funke übersprang.

Zwei selbstgeschriebene Songs hatten die Jungs auch mitgebracht. Besonders „Day by Day“ ist genial und hat mich ehrlich beeindruckt. Ich hoffe, dass es mindestens den Text, vielleicht aber auch den ganzen Song bald zum downloaden auf ihrer Seite gibt. Die drei haben meine Welt wieder gerade gerückt. Solange es noch Rocker in dem Alter gibt, ist nicht alles verloren.
Und wenn ich jünger wäre…. der Bassist ist schon cool 😉

Nach einer kurzen Pause traten dann Meyer auf, die Band, für die wir eigentlich gekommen waren. Recht lustlos und ohne Elan fingen sie an zu spielen. Zumindest der Bassist hatte in guter Alter rockermanier vorher gut getankt, der Rest vermutlich auch. Schiefe Töne von Bass und Gitarre, der Drummer hielt den Rhythmus nicht und der Sänger lallte lieblos ins Mikro. Von dem zweistündigen Auftritt haben wir die erste halbe Stunde durchgehalten, zum Schluss in der integrierten Raucherkneipe, da war es wenigstens nicht so laut.

Aber dann war auch gut und wir sind lieber gegangen, als uns das noch noch länger anzutun. Dank Outbreak hat sich der Abend aber gelohnt – und wenn die Jungs wieder irgendwo spielen, dann hör ich sie mir an.

Henriette

25.04.
2010

Am 24. April, irgendwann am frühen Nachmittag schlüpfte Henriette aus dem Ei.

henriette

Ein zweites Ei, gelegt einen Tag später, wird aktuell noch bebrütet. Wir hoffen, dass da auch noch ein Küken schlüpft, damit Henriette sich nicht ganz allein mit drei Müttern rumplagen muss.

kueken_familie

Als ich die Familie umgesetzt habe, hatte ich Gelegenheit ein paar erste tapsige Schritte von der kleinen Henriette zu filmen.

In voller Größe gibt es das Filmchen auf youtube: Henriette Küken

Servicewüste Deutschland?

26.03.
2010

Es wird soviel geredet und geschrieben von der angeblichen Servicewüste Deutschland. Ich durfte, in nur zwei Wochen drei ganz andere, positive Erfahrungen machen.

  • Ich liebe Pfefferminztee – am liebsten mit frischer Minze aus dem Garten. Die leckerste Alternative dazu ist/war der Pfefferminz-Eukalyptus Tee von Teehaus. Leider habe ich genau diese Sorte seit letztem Jahr nirgendwo mehr finden können. Und so habe ich die Firma angschrieben und gefragt, wo ich den Tee bekommen kann.
    Wirklich erfreut hat mich der Inhalt der Antwort nicht (diese Mischung gibt es leider nicht mehr), aber die prompte und freundliche Antwort an sich fand ich klasse.
  • Seit einigen Jahren besitze ich eine Diagnosewaage von Korona. Für den Diagnoseteil habe ich mich nie wirklich interessiert, aber jetzt wollte ich es doch wissen. Nur war die Bedienungsanleitung verschwunden – weg, nicht auffindbar. Und als Download fand ich sie auf den Herstellerseiten auch nicht. Also habe ich per Kontaktformular angefragt, ob und wo ich eine Bedienungsanleitung finden kann.
    Gleich am nächsten Tag war die Bedienungsanleitung in meinem Mailpostfach. So gefällt mir das.
  • Im Rahmen meiner Ernährungsumstellung (bald mehr davon) habe ich mir Carobpulver von der Fa. Werz für meinen Schokojieper gekauft. Die Nährwertangaben der Packung haben mich irritiert, wei sie so nicht stimmen konnten. Also habe ich hingeschrieben, mein Problem erklärt und um Aufklärung gebeten.
    Auch die Anwort kam zügig und sehr freundlich. Bei den Angaben handelt es sich um einen Irrtum, der sobald wie möglich korrigiert wird (es sind nur 49 g Kohlenhydrate anstatt 88,8 g). So soll es sein.

Und weil solch ein Service leider immer noch nicht überall selbstverständlich ist, finde ich, dass solche positiven Glanzlichter publik gemacht werden sollen.

Und weil es immer wieder nett ist, Vorurteile bestätigt zu bekommen, hier noch ein Paradebeispiel wie es nicht sein sollte.

In unserer Samtgemeinde Lachendorf soll es einen Bürgerbus geben. Da wurde, unter den Fittichen der FDP, auch ein Verein gegründet, der Bürgerbusverein. Wie auf der Webseite zu lesen ist, sucht der Verein noch dringend Fahrer. Also habe ich den Vorsitzenden am 6. September 09 angeschrieben und um Informationen gebeten. Da ich keine Antwort erhielt, habe ich am 5. März 10 eine erneute Anfrage geschickt – diesmal an den Vorsitzenden und die Stellvertreterin.
Auf eine Antwort warte ich bis heute. Ebenso wie die Gemeinde auf den Bürgerbus. So kann man gute Ideen und Projekte auch verschleppen. Oder war das Ganze nur ein Werbegag der FDP vor einer Wahl?